Lang Lang
Kategorien in Musik
Rachmaninoff,Sergej
Lang Lang/ Gergiev, Valery/ KIRO
Label: Deutsche Grammophon
Lieferant: UNIVERSAL VERTRIEB GMBH
Lang Lang/ Gergiev, Valery/ KIRO
Klavierkonzert 2
CD Erscheinungsdatum: 14.3.2005 Genre: InstrumenteLabel: Deutsche Grammophon
Lieferant: UNIVERSAL VERTRIEB GMBH
"Klavierkonzert 2" Details
"Rachmaninoffs zweitem Klavierkonzert widmete sich Lang Lang erst im Alter von 14 Jahren. Zuvor hatte er das dritte erlernen wollen, weil es als eines der schwersten seiner Gattung gilt. Inzwischen ist der chinesische Meisterpianist allerdings über die Phasen des virtuosen Muskelspiels hinaus gewachsen. Sein internationaler Erfolg ist überwältigend. Kein Wunder, denn er spielt nicht nur brillant, sondern beseelt. Und so scheint Rachmaninoffs Klavierwerk wie für ihn geschaffen zu sein.
Was für ein Anfang! Leise, schüchtern fast nähern sich die ersten Klaviertöne, suchen nach ihrem Platz im Klangraum, verbinden sich schrittweise zu schillernden Akkorden, bis schließlich das Orchester gemeinsam mit dem Solisten sich zu pathetischen Höhen aufschwingt. Es ist ein Befreiungsschlag, ein künstlerisches Statement einer mit neuem Selbstbewusstsein in die musikalische Welt tretenden Persönlichkeit, die die dunklen Momente der Vergangenheit hinter sich lässt. Sergei Rachmaninoff schrieb sein zweites Klavierkonzert 1901 nach einer Phase der tiefen Depression, in die er gefallen war, nachdem seine erste Sinfonie 1897 bei der Kritik durchgefallen war. Und er schuf damit einen neuen Meilenstein der Konzertsaalkultur, der nicht nur ihn selbst als Komponisten und Virtuosen wieder im Bewusstsein der Musiköffentlichkeit rehabilitierte, sondern außerdem sich als eines der beliebtesten Stücke des Genres im Repertoire etablierte.
Wind und Glocken - auf den Spuren Rachmaninoffs
Damit wurde es aber auch zur Herausforderung für jeden Pianisten von Format, der sich mit den Schwierigkeiten des Werkes wie den Gepflogenheiten der Interpretationen auseinander setzen muss. Lang Lang jedenfalls sieht es als Glücksfall, das Konzert zusammen mit einem russischen Team angehen zu können und als Vorbereitung ein wenig von dem Geist mitzubekommen, der auch den Komponisten geprägt haben mag. Als er auf den Spuren Rachmaninoffs in Moskau unterwegs war, eröffneten sich ihm Perspektiven, die er zuvor nicht gekannt hatte: "Als erstes entdeckte ich den Wind. Das hatte ich schon in der Musik erahnt - manche Passagen klingen wie Wind. Zweitens ist alles prächtig und edel, doch zugleich komplex, wie die Tschaikowsky-Statue. Glocken gehören sicher zu den wichtigsten musikalischen Bildern des Konzerts. Als ich an den Kirchen vorüberging, hörte ich den überwältigenden Klang der Glocken, einen wunderbar harmonischen Klang. Rachmaninoff hörte diese Glocken, und ihr Klang inspirierte ihn zu seinen Melodien." (KlassikAkzente)
Chinesische Virtuosität & russische Seele
"Russische Musik spielte während der Ausbildung von Lang Lang in China eine wichtige Rolle, weil die Beziehungen beider Länder immer eng waren. So ist diese CD für Lang Lang fast wie ein Heimspiel... Man müsste Lang Lang, den Pianisten-Star aus China, eigentlich sehen. Das ist einer, der vergisst sich am Klavier, gibt sein Allerbestes, wie eine wild-lodernde Flamme brennt er für die Welt der Töne. Und das mit allen Höhen und Tiefen. Wunderbar zart gestaltet Lang Lang den flirrenden Klaviersatz, eine leise Unruhe, im eigentlich entspannteren "Adagio sostenuto".
Zusammen mit Valery Gergiev und dem Orchester des St. Petersburger Marinsky Theaters bekommt man auf dieser CD viel von russischer Melancholie erzählt. Aber nicht nur. Die "Rhapsodie über ein Thema von Paganini" hat viele solche fast neckischen Facetten wie diese virtuos-filigranen, leicht hinzutupfenden Praller, Schleifer, Triller, bei denen man trotz Rachmaninoffs Handschrift Paganinis Original erkennen muss. Auch hier spielen sich Orchester und Pianist mit einer Lust die musikalischen Bälle zu, bleiben dabei stets messerscharf präzis, und haben immer die Gesamt-Architektur im Blick, dass man den Atem anhält." (NDR Kultur)
Sergei Rachmaninoff
Klavierkonzert Nr. 2
Rhapsodie über ein Thema von Paganini
Klavier: Lang Lang
Orchester des Mariinsky Theaters St. Petersburg
Dir.: Valery Gergiev
Aufn.
Was für ein Anfang! Leise, schüchtern fast nähern sich die ersten Klaviertöne, suchen nach ihrem Platz im Klangraum, verbinden sich schrittweise zu schillernden Akkorden, bis schließlich das Orchester gemeinsam mit dem Solisten sich zu pathetischen Höhen aufschwingt. Es ist ein Befreiungsschlag, ein künstlerisches Statement einer mit neuem Selbstbewusstsein in die musikalische Welt tretenden Persönlichkeit, die die dunklen Momente der Vergangenheit hinter sich lässt. Sergei Rachmaninoff schrieb sein zweites Klavierkonzert 1901 nach einer Phase der tiefen Depression, in die er gefallen war, nachdem seine erste Sinfonie 1897 bei der Kritik durchgefallen war. Und er schuf damit einen neuen Meilenstein der Konzertsaalkultur, der nicht nur ihn selbst als Komponisten und Virtuosen wieder im Bewusstsein der Musiköffentlichkeit rehabilitierte, sondern außerdem sich als eines der beliebtesten Stücke des Genres im Repertoire etablierte.
Wind und Glocken - auf den Spuren Rachmaninoffs
Damit wurde es aber auch zur Herausforderung für jeden Pianisten von Format, der sich mit den Schwierigkeiten des Werkes wie den Gepflogenheiten der Interpretationen auseinander setzen muss. Lang Lang jedenfalls sieht es als Glücksfall, das Konzert zusammen mit einem russischen Team angehen zu können und als Vorbereitung ein wenig von dem Geist mitzubekommen, der auch den Komponisten geprägt haben mag. Als er auf den Spuren Rachmaninoffs in Moskau unterwegs war, eröffneten sich ihm Perspektiven, die er zuvor nicht gekannt hatte: "Als erstes entdeckte ich den Wind. Das hatte ich schon in der Musik erahnt - manche Passagen klingen wie Wind. Zweitens ist alles prächtig und edel, doch zugleich komplex, wie die Tschaikowsky-Statue. Glocken gehören sicher zu den wichtigsten musikalischen Bildern des Konzerts. Als ich an den Kirchen vorüberging, hörte ich den überwältigenden Klang der Glocken, einen wunderbar harmonischen Klang. Rachmaninoff hörte diese Glocken, und ihr Klang inspirierte ihn zu seinen Melodien." (KlassikAkzente)
Chinesische Virtuosität & russische Seele
"Russische Musik spielte während der Ausbildung von Lang Lang in China eine wichtige Rolle, weil die Beziehungen beider Länder immer eng waren. So ist diese CD für Lang Lang fast wie ein Heimspiel... Man müsste Lang Lang, den Pianisten-Star aus China, eigentlich sehen. Das ist einer, der vergisst sich am Klavier, gibt sein Allerbestes, wie eine wild-lodernde Flamme brennt er für die Welt der Töne. Und das mit allen Höhen und Tiefen. Wunderbar zart gestaltet Lang Lang den flirrenden Klaviersatz, eine leise Unruhe, im eigentlich entspannteren "Adagio sostenuto".
Zusammen mit Valery Gergiev und dem Orchester des St. Petersburger Marinsky Theaters bekommt man auf dieser CD viel von russischer Melancholie erzählt. Aber nicht nur. Die "Rhapsodie über ein Thema von Paganini" hat viele solche fast neckischen Facetten wie diese virtuos-filigranen, leicht hinzutupfenden Praller, Schleifer, Triller, bei denen man trotz Rachmaninoffs Handschrift Paganinis Original erkennen muss. Auch hier spielen sich Orchester und Pianist mit einer Lust die musikalischen Bälle zu, bleiben dabei stets messerscharf präzis, und haben immer die Gesamt-Architektur im Blick, dass man den Atem anhält." (NDR Kultur)
Sergei Rachmaninoff
Klavierkonzert Nr. 2
Rhapsodie über ein Thema von Paganini
Klavier: Lang Lang
Orchester des Mariinsky Theaters St. Petersburg
Dir.: Valery Gergiev
Aufn.
Trackliste von "Klavierkonzert 2"
Track 1-5
von 29
|
CD 1
von 1
-
1. 1. Moderato (Original Version) - Mariinsky Theatre, Orchestra Of The
-
2. 2. Adagio Sostenuto (Original Version) - Mariinsky Theatre, Orchestra Of The
-
3. 3. Allegro Scherzando (Original Version) - Mariinsky Theatre, Orchestra Of The
-
4. Introduction (Original Version) - Lang Lang (Klavier)
-
5. Variation 1 (Original Version) - Mariinsky Theatre, Orchestra Of The
-
6. Theme (Original Version) - Mariinsky Theatre, Orchestra Of The
-
7. Variation 2 - Lang Lang (Klavier)
-
8. Variation 3 - Mariinsky Theatre, Orchestra Of The
-
9. Variation 4 - Lang Lang (Klavier)
-
10. Variation 5 - Lang Lang (Klavier)
-
11. Variation 6 - Mariinsky Theatre, Orchestra Of The
-
12. Variation 7 - Lang Lang (Klavier)
-
13. Variation 8 - Mariinsky Theatre, Orchestra Of The
-
14. Variation 9 - Mariinsky Theatre, Orchestra Of The
-
15. Variation 10 - Lang Lang (Klavier)
-
16. Variation 11 - Mariinsky Theatre, Orchestra Of The
-
17. Variation 12 - Lang Lang (Klavier)
-
18. Variation 13 - Lang Lang (Klavier)
-
19. Variation 14 - Mariinsky Theatre, Orchestra Of The
-
20. Variation 15 - Lang Lang (Klavier)
-
21. Variation 16 - Mariinsky Theatre, Orchestra Of The
-
22. Variation 17 - Mariinsky Theatre, Orchestra Of The
-
23. Variation 18 - Lang Lang (Klavier)
-
24. Variation 19 - Mariinsky Theatre, Orchestra Of The
-
25. Variation 20 - Lang Lang (Klavier)
-
26. Variation 21 - Lang Lang (Klavier)
-
27. Variation 22 - Mariinsky Theatre, Orchestra Of The
-
28. Variation 23 - Lang Lang (Klavier)
-
29. Variation 24 - Mariinsky Theatre, Orchestra Of The
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